Goldankauf Tour

 

Das Edelmetall Gold steht seit jeher für Reichtum, für etwas Besonderes, für etwas Reizvolles. Auch in Deutschland gab und gibt es natürliche Goldvorkommen. Begibt man sich auf Gold Tour durch Deutschland, so kommt man am Bundesland Hessen nicht vorbei.

Unsere Gold Tour führt uns zunächst an den Fluss Eder. Er entspringt in der Nähe der Stadt Siegen im Rothaargebirge. Hier wurde bereits im späten Mittelalter Gold gewaschen. Die Goldgewinnung reicht wohl bis ins achte Jahrhundert zurück. Es gibt zahlreiche Goldwaschstellen entlang des Flusses. Der Feingehalt des Goldes aus der Eder beträgt 96,2 Prozent. Die Gesamtfördermenge lag allerdings mit ein paar hundert Gramm eher gering.

Ein Ort darf auf der Gold Tour nicht fehlen. Der Eisenberg bei Korbach gilt als Primärlagerstätte des Edergoldes. Der Berg ist 562 hoch und besteht zu größten Teilen aus Schiefergestein. Dieser Ort gilt als bedeutendste Goldlagerstätte von Deutschlands Gold Tour. Man schätzt, dass Ende des 12. Jahrhunderts hier der Bergbau einsetzte.

Zunächst im Tagebauverfahren wurde das Gold abgebaut. Später ging man mehr in die Tiefe und baute für den Untertagebau einen 670 Meter langen Stollen. Ende des 15. Jahrhunderts war der Bergbau in seiner Blütephase und Goldgräber aus ganz Deutschland waren hier beschäftigt. Um immer wieder an Gold führende Adern zu gelangen wurden mehr und mehr Schächte in den Berg gegraben. Mit Hammer und Meißel war es eine mühsame Angelegenheit, diese Schächte zu schlagen. Pro Arbeitstag kam man lediglich zwei bis drei Zentimeter voran. Jede Arbeitskraft wurde dringend gebraucht, so dass Ende des 16. Jahrhunderts eine Goldgräbersiedlung namens Goldhausen entstand. Zu dieser Zeit lag der jährliche Ertrag des Bergbaus bei rund sieben Kilogramm Gold.

Um 1620 endete der Goldbergbau am Eisenberg vollständig. Mehrere Ursachen sind dafür zu nennen. Zum einen ist der Wasserstollen gebrochen und zum anderen kam es um Streitigkeiten zwischen den Landsherren, zu welchem Besitz der Berg zu zählen ist. Erst um 1920 hatte Carl Theodor von Rauschenbusch die Idee, den Goldbergbau nochmals wieder zu beleben. Es wurden Untersuchungen ins Leben gerufen, die die Wiederaufnahme des Goldbergbaus prüfen sollten. Selbst die Preußische Hütten- und Bergbau Aktiengesellschaft beteiligte sich an dem Wiederaufbau. Doch letzten Endes verliefen die Bemühungen im Sand.

Heute steht die gesamte Anlage im Rahmen der Gold Tour unter Denkmalschutz. Begibt man sich auf Gold Tour, so sind auf verschiedenen Wegen, die am Berg entlang führen die alten Spuren des Goldbergbaus zu besichtigen. Auch das Museum in Korbach widmet der Goldgewinnung am Eisenberg eine eigene Abteilung.

Mit dem Rechner kann man sich leicht über die aktuellen Kurse beim Goldankauf informieren


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