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Alles Wissenswerte rund um das wertvolle Edelmetall Gold

 

Da Gold pro Feinunze einen sehr hohen Feinheitsgrad hat, was im Klartext fast pures Gold bedeutet, ist dieser Kauf  die effektivste, sicherste und preislich wahrscheinlich interessanteste Anlageform bei der Investition in Edelmetallen. Natürlich ist auch hier ein Aufpreis je nach Gewicht fällig, aber dieser liegt ca. 10 Euro niedriger als bei der Anlage in Münzen.

 

Das besondere Edelmetall pro Feinunze ist durch den § 25 c UStG in Deutschland von der Mehrwertsteuer befreit, was bei Silber oder Platin nicht der Fall ist. Hier müssen zwischen 7 und 19 % Mehrwertsteuer gezahlt werden. Ein weiterer positiver Vorteil besteht darin, dass es von der Abgeltungssteuer befreit ist.

 

Die Wertbeständigkeit und der Inflationsschutz sind weitere Vorteile, die für den Kauf dieses Edelmetalls sprechen. Außerdem bedeutet der Inflationsschutz, dass es auf jeden Fall vor der Pleite geschützt ist.

 

Die Aufwärtsbewegung des Preises für dieses Edelmetall in den letzten 10 Jahren hat zu einer stetigen Gewinnsteigerung beim Kauf geführt.

 

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Die Echtheit ist ein weiterer wichtiger Punkt, um sich für die Investition in dieses Edelmetall zu entscheiden. Bei den kleineren Barren, d.h. bei denen unter 250 g, steht die mögliche Manipulation bzw. Fälschung in absolut keinem Verhältnis zu dem Risiko und dem eventuellen Ertrag, was sich der Fälscher aufbürdet. Bei größeren Barren, d.h. bei denen über 250 g, wird von den Herstellern explizit für jeden einzelnen Barren Feinunze ein Zertifikat erstellt und außerdem wird er mit einer unverwechselbaren Seriennummer versehen. Von den Schweizer Herstellern findet man die Seriennummer auf allen Barren.

 

Auch wenn die Sammlerstücke jahre- oder jahrzehntelang im Umlauf sind und dann von seriösen Münzhändlern oder Banken angekauft werden,kann man ebenfalls sehr sicher sein, dass die Barren echt sind, da sie beim Ankauf durch chemische und physikalische Test überprüft werden.

 

Natürlich sollte man schon beim Kauf immer darauf achten, dass die Barren von einem anerkannten Barrenhersteller, der in der London Bullion Market Association verzeichnet ist, produziert wurden. Der so genannte „Good delivery Standard“ der LBMA wird in aller Welt von den Fachleuten anerkannt. Es gibt weltweit Hersteller, die bankhandelsfähige Barren, also jederzeit wiederverkäufliche Barren, herstellen. Bekannte Hersteller hierfür sind beispielsweise Umicore aus Belgien, Heraeus aus Deutschland, PAMP oder Valcambi aus der Schweiz und Rand aus Südafrika.

 

Der Preis hierfür wird täglich zweimal von den fünf Mitgliedsgesellschaft des London Gold Fixing als offizielle Notierung für alle Händler weltweit festgelegt. Im Rothschild’s Fixing Room treffen sich die Vertreter der Scotia Mocatta, Barclays Bank Plc, Deutsche Bank, HSBC Bank USA und Société Générale. Der hier festgelegte Kurs gilt als Referenzkurs und nicht, wie häufig geglaubt wird, als Verkaufkurs der Händler und Banken.

 

Dieses besondere Edelmetall kann man in verschiedenen Formen kaufen: als gestanzte Barren oder als gegossene Barren. Gegossene Barren werden auch Barren mit einer „Freiflussform“ genannt. Das bedeutet, dass das flüssige Metall in diese Form gegossen wird und darin dann zu einem festen Körper erkaltet. Diese Herstellungsart findet hauptsächlich bei größeren Barren Anwendung. Kleinere Barren werden gestanzt. Das heißt, sie werden aus heiß oder kalt gewalzten Blechen oder kalt geformten Blechstreifen hergestellt.

 

Bei gegossenem Gold mit einem Feinheitsgrad von 999.9 / 1000 werden nicht nur die Feinheit, sondern auch die Barrennummer, der Name und das Logo der Firma eingestanzt.

Sehr wichtig, um viel Freude an seinem Barren zu haben, ist natürlich die sichere Lagerung.

Die preisgünstigste und normalerweise sicherste Alternative dazu ist ein Bankschließfach. Normalerweise passen in ein kleines Fach Barren im Wert von 250.000 €. Für das Schließfach zahlt man einmal im Jahr Gebühren von ca. 40 € und ist auf der sicheren Seite.

 

Wer als Sammler oder Anleger sich dazu entschließt sein Geld in Sammlerstücke oder Geldanlagen anzulegen, der hat in dieser Hinsicht ein wenig die Qual der Wahl, wo er seine Kaufgeschäfte tätigen möchte. Da diese besonderen Edelmetalle erst seit einigen Jahren neben Sammlerstücken als Geldanlage in Mode gekommen sind, wird es auch heute noch teilweise sehr schwierig geeignete Stücke einfach zu bekommen.

Die verschieden Formen dieses besonderen Edelmetalls können Sie sowohl bei verschiedenen Internethändlern als auch beim spezialisierten Händler oder auch bei Ihrer Hausbank erwerben.Jedoch sollten Sie beachten, dass bei dem Kauf aus dem Internet zusätzlich noch Gebühren für Versand als auch Versicherung hinzukommen. Jedoch sollte dies Sie nicht davon abhalten, Ihren Kauf im Internet zu tätigen. Dort können Sie bequem alle Informationen sammeln als auch Preise sowie Anbieter miteinander vergleichen. Deswegen muss der Kauf online nicht nur Nachteile haben, wie oft behauptet wird.

 

 

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