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Alles über das besondere Edelmetall und Möglichkeiten Goldbarren zu kaufen

 

Wer sein Geld in Edelmetallen und vor allem Gold anlegen will, der sollte auf jeden Fall daran denken, Barren als Anlageform in Erwägung zu ziehen. Diese Anlageform ist preislich sehr interessant, effektiv und sicher. Natürlich ist auch hier je nach Gewicht ein Aufpreis fällig, der aber im Gegensatz zu Münzen ca. 10 € niedriger liegt.

Hierfur ist in Deutschland durch den § 25 c UStG keine Mehrwertsteuer zu entrichten. Im Gegensatz dazu ist für Silber oder Platin Mehrwertsteuer zu zahlen.

Punkte, die auf jeden Fall für den Kauf dieses Edelmetalls sprechen, sind die Wertbeständigkeit und der Inflationsschutz der Anlage. Im Klartext gesagt heißt das: Barren sind generell vor der Pleite geschützt.

Positiv anzusehen als Punkt  ist die Gewinnsteigerung, da der Preis seit mindestens 10 Jahren immer weiter nach oben steigt.

Um die Entscheidung eines Kaufes reinen Gewissens treffen zu können, muss man sicher viele Faktoren prüfen. Da ist zum einen die Frage nach der Echtheit der Barren. Hier kann jeder Anleger absolut sicher sein, da z.B. bei kleineren Barren, d.h. bei einem Gewicht von unter 250 g, die Manipulation bzw. Fälschung in absolut keinem Verhältnis zum Risiko und gleichzeitig zum Ertrag des Fälschers steht.

Von den Herstellern der größeren Barren, d.h. diejenigen über 250 g, wird schon seit Jahren für jeden Barren ein Zertifikat angefertigt und außerdem eine Seriennummer auf den Barren geprägt. Von den Schweizer Herstellern wird generell auf alle Barren eine Seriennummer geprägt.


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Bei seriösen Münzhändlern oder Banken können Sie beim Kauf sicher sein, dass diese echt sind, auch wenn sie schon Jahre- oder Jahrzehntelang im Umlauf waren, denn dort werden sie beim Ankauf durch chemische und physikalische Tests überprüft.

Natürlich sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass sie von einem anerkannten Hersteller, der in der London Bullion Market Association verzeichnet ist, produziert wurden. Der so genannte „Good delivery Standard“ der LBMA wird in aller Welt von den Fachleuten anerkannt. Es gibt weltweit Hersteller, die bankhandelsfähige Barren, also jederzeit wiederverkäufliche, herstellen und zwar Umicore aus Belgien, Heraeus aus Deutschland, PAMP oder Valcambi aus der Schweiz und Rand aus Südafrika.

Lediglich bei Edelmetallhändlern, die diese selbst herstellen, sollte man Vorsicht walten lassen, da es dort sehr schnell zu Schwierigkeiten bei eventuellen Rückkäufen kommen könnte.

Der Preis für dieses besondere Edelmetall wird täglich zweimal von den fünf Mitgliedsgesellschaft des London Gold Fixing als offizielle Notierung für alle Händler weltweit festgelegt. Im Rothschild’s Fixing Room treffen sich die Vertreter der Scotia Mocatta, Barclays Bank Plc, Deutsche Bank, HSBC Bank USA und Société Générale. Der hier festgelegte Kurs gilt als Referenzkurs und nicht, wie häufig geglaubt wird, als Verkaufskurs der Händler und Banken.

Die Barren gibt es in verschiedenen Formen zu kaufen, nämlich als gestanzte oder als gegossene Barren. Gegossene werden auch Barren mit einer „Freiflussform“ genannt. Das bedeutet, dass das flüssige Metall in diese Form gegossen wird und darin dann zu einem festen Körper erkaltet. Diese Herstellungsart findet hauptsächlich bei größeren Barren Anwendung. Kleinere werden gestanzt. Das heißt, sie werden aus heiß oder kalt gewalzten Blechen oder kalt geformten Blechstreifen hergestellt.

 

Bei den gegossenen mit einem Feinheitsgrad von 999.9 / 1000 wird immer die Feinheit, die Barrennummer, der Name und das Logo der Firma eingestanzt.

Um viel Freude mit dem Edelmetall zu haben, ist es sehr wichtig, diese sicher zu lagern.

Ein Bankschließfach ist normalerweise die preisgünstigste und sicherste Alternative. Normalerweise passen in ein kleines Fach Barren im Wert von 250.000 €. Da ist man auf der sicheren Seite und zahlt einmal im Jahr Gebühren von ca. 40 € für ein Bankschließfach.

Eine andere Alternative ist die Anschaffung eines Tresors für zuhause, falls sie ihrer Bank nicht vertrauen sollten. Hier müssen sie zwischen 800 und 1200 € investieren.

Diese Entscheidung muss man dann natürlich nach dem Wert des zu sichernden Anlagewertes treffen.

 

 

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