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Goldmünzen aus China

Auch in dem asiatischen Riesenreich haben Münzen aus Gold eine jahrtausende alte Tradition

 

Goldmünzen aus China sind meistens, genau wie alle anderen Münzen, runde geprägte oder in seltenen Fällen auch gegossene Zahlungsmittel, die auf eine sehr wechselvolle und weitreichende geschichtliche Entwicklung mit zahlreichen kulturellen und vor allem kunsthistorischen Einflüssen zurückblicken können. Dabei sind die goldenen Münzen aus China sehr eng mit der faszinierenden chinesischen Kultur verbunden und legen somit Zeugnis von der interessanten Geschichte Chinas ab. Die Münzen sind entsprechend eben dieser weitreichenden Tradition heute sehr wertvoll, reichen ihre Anfänge doch weit bis in die Antike zurück.

 

Auch die chinesischen Münzen aus Gold hatten bereits in der Antike gegenüber von Waren eine höhere Beständigkeit. Schließlich waren sie nicht verderblich und der Wert der Münzen aus China konnte so dauerhaft erhalten werden. Heute sind sie ein wesentlicher Bestandteil zahlreicher öffentlicher und privater Sammlungen. Des Weiteren haben die Münzen einen starken Einfluss auf die Regulierung des betreffenden Finanzmarktes, was sich wiederum auf die Regulierung des weltweiten Finanzmarktes niederschlägt. Als Betsandteil privater Sammlungen sind sie allerdings nur in sehr vermögenden Besitzen zu finden, da ihr wert entsprechend hoch abgesichert werden muss.

 

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Der Wert der chinesischen Münzen aus Gold wird allerdings wie der Wert eines jeden anderen Finanzproduktes ebenfalls nur durch seine Knappheit sowie durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dabei  obliegt die Regulierung und Verfügbarkeit lediglich den marktwirtschaftlichen Gegebenheiten, so dass Münzen aus China heute sehr teuer und wertvoll sind. Dies trifft vor allem auf die ganz alten Münzen zu, die bei Grabungen gefunden wurden und in ihrer Entstehung auf die Zeiten der Antike zurück gehen. Heute befinden sich diese Münzen in aller Regel in den Besitztümern von mehr oder weniger bekannten Museen in China und im außerchinesischen Ausland. Einen Wertverfall, wie man ihn von normalen und handelsüblichen Waren her kennt, gibt es bei Münzen aus Gold also nicht.

 

Die Anfänge der chinesischen Münzen aus Gold bzw. der goldenen Münzen und metallischen Zahlungsmittel an sich, liegen – wie der Name schon vermuten lässt – in China, aber auch in Griechenland und in Kleinasien. Somit ist der Mittelmeerraum maßgeblich an der Entwicklung des Metallgeldes sowie an der Entwicklung der Münzen aus China beteiligt. Die hier ansässigen und hochentwickelten Kulturen erkannten bereits frühzeitig in der Antike den Wert des metallischen Zahlungsmittels, der gegenüber anderer Waren keinem Werteverfall, zum Beispiel durch Verderb, unterlag.

 

Dabei sind auch die Exemplare aus China Münzen, die zum größten Teil aus Gold bestehen. Diese Münzen, die bereits frühzeitig neben Barren und anderem Beil- und bzw. oder Gerätegeld als wichtiges Zahlungsmittel dienten, waren in der Regel sog. Kurantmünzen, die heute sowohl für Sammler und Anleger, aber auch zur Regulierung der Finanzmärkte interessant sind. Entstanden sind sie, weil man den direkten Tausch von Ware gegen Ware vereinfachen wollte, und dazu ein gängiges und allgemein gültiges Zahlungsmittel benötigte. An sich wurde durch die Entwicklung dieses Münzgeldes der Tausch von Ware gegen Ware hinfällig und zunehmend auch rückläufig. Geprägt und mit einheitlichem Wert ausgegeben wurden die Münzen dann bereits erstmalig im 6. Jh. v. Chr. in Kleinasien durch den lydischen König Kroisos, der maßgeblich an der Entwicklung des Münzgeldes beteiligt war. Er war es auch, der damals erstmalig Münzgeld von einheitlichem Wert und einheitlicher Größe gießen bzw. herstellen ließ.

 

Im antiken China galt das Kaurigeld. Auch im China der damaligen Zeit benötigte die Entwicklung und Akzeptanz der goldenen Münzen nahezu mehrere Epochen, bis sich ihr Wert in allen Bevölkerungsschichten durchgesetzt hatte. Vor allem ärmere Bevölkerungsschichten trauten den Münzen aus Gold als Zahlungsmittel nicht, denn für sie war darin kein offensichtlicher Wert vorhanden. Sie zahlten weiterhin mit Waren bzw. tauschten Waren gegen Waren ein. Auch wurden in diesen Zeiten, gerade in bäuerlichen Kulturen, Tiere als Zahlungsmittel verwendet, statt der von königlicher Seite in Umlauf gebrachten chinesischen Münzen aus Gold, da die Menschen die Zahl nicht lesen konnten.

 

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