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Silbermünzen aus Österreich - Die Philharmoniker Münze


Bei den österreichischen Münzen handelt es sich um sog. Anlagemünzen, die neben dem bekannten südafrikanischen Krügerrand zu den am meisten verkauften Anlagemünzen weltweit gehören und gleichzeitig länderbezogene Münzen sind. Die österreichischen Münzen weisen schon mit Hilfe dieser Tatsache gravierende Unterschiede zu den selteneren Sammlermünzen aus, die als Sammelobjekte bereits von Anfang an einen häufig extrem hohen Wert besitzen und teuer zu erstehen sind. Trotzdem können bestimmte österreichischen Münzen ebenfalls je nach Marktlage und Silbergehalt der Legierung auch bei der Anschaffung hohe Preise annehmen, die meistens durch den Tageskurs des Silbers bestimmt werden und nicht immer von langer Dauer sind. Hier bestimmt sich der Preis in Abhängigkeit zum Tageswert des verarbeiteten Edelmetalls. Enthält die Münze einen hohen Silbergehalt in ihrer Legierung, so ergibt sich unter Umständen auch ein hoher Preis, der dem Anleger bei einem Verkauf der Münzen mehr zu Gute kommen kann. Dies ist immer dann der Fall, wenn es sich um Silber mit einem hohen Tageskurs handelt.

Anlagemünzen, zu denen die verschiedenen österreichischen Münzen gehören, werden banküblich als Bullionmünzen bezeichnet. Die österreichischen Münzen sind also Edelmetallmünzen, die einen hohen Anteil an dem betreffenden Edelmetall, Silber, aufweisen. Bullionmünzen bzw. Bullions werden in der Regel in sehr hohen Stückzahlen geprägt und ausgegeben, wobei sie in erster Linie der Spekulation des Edelmetallwertes, als Geldanlage dienen und im Rahmen der Geldmarktregulierung eine wichtige Funktionen erfüllen.


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Die österreichischen Münzen tragen in ihrer Prägung meistens alle die Angabe des Nennwerts der betreffenden Münze, eine Angabe zum Feingehalt des legierten Silbers und das Bildnis einer berühmten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens oder einer österreichischen Sehenswürdigkeit. Zudem ist der Rand der Münze in der Regel geriffelt. Diese Erscheinung der geriffelten Ränder geht auch bei den österreichischen Münzen auf die ersten Münzen zurück, die in der Antike durch die damaligen Kulturen produziert und bereits geprägt wurden. An dieser Entwicklung waren vor allem die weit entwickelten Hochkulturen Griechenlands, Chinas, Kleinasiens und Ägyptens aber auch der Kelten beteiligt, wo man schon frühzeitig den Zweck des Münzgeldes verstand und auch über genügend Silbervorkommen verfügte, um Münzen dieser Art in großen Mengen herstellen zu können.

Die österreichischen Münzen werden daher in erster Linie aus dem Edelmetall Silber oder einer silberhaltigen Legierung hergestellt und besitzen in der Regel einen sehr hohen Feingehalt an eingeschlossenem Silber. Dieser weist auf die gehobene Qualität der Münzen hin und ist ein erstes Indiz für deren Wert. Trotzdem werden die Anlagemünzen nur mit einem geringen Aufschlag verkauft. Der niedrige Aufschlag ergibt sich vorwiegend aus den Prägekosten sowie aus den Kosten für den Münzvertrieb. Bei Sammlern steht hier vor allem der Seltenheitswert der Münzen im Vordergrund, der mitunter eine erhebliche Auswirkung auf den Preis hat. Deshalb sind Sammlermünzen entgegen den Anlagemünzen, wie zum Beispiel den österreichischen Silbermünzen, in der Anschaffung sehr teuer. Ihr Seltenheitswert und Renommee kann dabei oft erheblich mehr kosten als der reine Materialwert, auch wenn dies bei den österreichischen Münzen vorerst keine Rolle spielt.

Die österreichischen Münzen verbinden somit die Vorteile von Barren und Münzen aus Edelmetallen. Deshalb tragen sie auch den Namen Bullion oder Bullionmünzen, was auf den englischen Begriff für Barren zurückzuführen ist.

Ebenso werden sie banktechnisch als Coins bezeichnet. Die geriffelten Ränder sind nicht neu, sondern entstammen der Antike. Auch heute sind die regelmäßigen Einbuchtungen am Rand ein wichtiger Bestandteil, um die Echtheit der Münze prüfen zu können. Ist der Rand vollständig, so sind die österreichischen Münzen durchaus wertvoll. Ein abgefeilter Rand würde gleich einen Diebstahl durch abfeilen von Silber erkennen lassen. Deshalb ist es wichtig, das die österreichischen Münzen einen intakten Rand aufweisen, worauf unabhängig vom Verwendungszweck der Silbermünzen Österreich zu achten ist. Nur so ist die Münze tatsächlich wertvoll.


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