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Wiener Philharmoniker Münze
Eine der beliebtesten Geldstücke zu Anlagezwecken kommt aus Österreich. Aber auch viele Sammler haben Gefallen an der "Wiener Philharmoniker" gefunden


Die Münze Wiener Philharmoniker, die am 10. Oktober 1989 zum ersten Male in Silber geprägt wurde, gab es vorher lange Zeit nur in Gold zu kaufen.

Zuerst gab es die Silbermünze nur in zwei Größen zu kaufen, und zwar zu einer Unze, was ein Gewicht von 31,1 g beinhaltet und zu einer viertel Unze, was gewichtsmäßig 7,8 g bedeutet. Da deren Beliebtheit sehr schnell stieg, wurde die "Wiener Philharmoniker" in weiteren Gewichten geprägt, und zwar zu einer halben Unze, also 15,6 g und zu einer zehntel Unze, was gerade einmal ein Gewicht von 3,1 g beinhaltet.

Die goldene Variante gibt es mit einem Feingewicht von einer Unze, einer viertel Unze, einer zehntel Unze und einer halben Unze.

Geprägt werden alle Geldstücke der Wiener Philharmoniker Reihe durch die Münze Österreich AG.

Die Sammlerstücke feiern auf dem Münzhandelsmarkt immer größere Erfolge. Sie wurde sehr schnell zum meistverkauften Geldstück in Europa und erreichte auf dem Welthandelsmarkt vordere Plätze bis auch hier zu Platz 1, und das bliebt so über viele Jahre.

Auf dem Wiener Philharmoniker Geldstück ist, was bei Anlagemünzen eigentlich selten ist, ein Euro-Nennwert aufgeprägt. Der Erlös aus dem Verkauf der Geldstücke geht dementsprechend an die Wiener Philharmonie.


Hier kann jeder Interessierte ganz einfach eine Münze aus der Wiener Philharmoniker Reihe kaufen


Ihr Aussehen hat sich bis heute nicht verändert. Auf der einen Seite sind die Instrumente des berühmten Orchesters zu sehen. Auf der anderen Seite der ist die berühmt Orgel zu sehen, die beim Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins spielte. Jedes Jahr, seit 1989, wird eine neue Variante geprägt und das nunmehr seit 20 Jahren. Die "Wiener Philharmoniker" ist in all den 20 Jahren gleich geblieben, bis auf den Eindruck der Jahreszahl.

Der Chefgravuer der Prägeanstalt, Thomas Pesendorfer, hat die Motive entworfen. Sie sind wie gesagt, immer so geblieben und das wird auch in Zukunft so sein. Zuerst wurde der Nennwert in Schilling angegeben, erst mit der Euroeinführung 2002 wurde er in Euro geändert.

Das Sammlerstück ist ein offizielles Zahlungsmittel und könnte überall genutzt werden. Sammler raten aber von dem Gebrauch als Zahlungsmittel ab, da sich ihr Wert nach dem aktuellen Silberpreis richtet. Da sie als Anlagemünze gehandelt wird, ist sie in vielen Ländern von der Umsatzsteuer befreit.

Die "Wiener Philharmoniker" gibt es, wie bereits erwähnt, in Gold und in Silber. Der Wert des Edelmetalls Silber entwickelt sich seit einiger Zeit sehr positiv und es ist zu beobachten, dass Silber wieder wertvoll und edel geworden ist. Es zeichnet sich ein guter Trend ab, der nach Expertenaussagen auch noch lange anhalten soll.

Aus diesem Grund erreicht das Geldstück durch seinen Wert ein hohes Maß an Sicherheit für die Anleger.

Auch privaten Anlegern kann nur empfohlen werden, einen Teil ihres zur Verfügung stehenden Kapitals in Edelmetallen anzulegen. Die "Wiener Philharmoniker" bedeutet Qualität und eine wertbeständige Geldanlage. Und außerdem wird sie mit dem Euro-Nennwert und der Prägung „Republik Österreich“ zu einem Unikat.

Wie gesagt, übersteigt der Materialwert eindeutig den aufgedruckten Nennwert des Sammlerstücks. Aus diesem Grunde raten die Experten dazu, die "Wiener Philharmoniker" nicht als Zahlungsmittel, sondern als Kapitalanlage zu nutzen.


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